Butter - das gelbe Gold

Ohne Butter macht Essen keinen Spaß.

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Geschichte

Früher wurde Butter dadurch gewonnen, dass man Milch zwei Tage stehen ließ. Den Rahmn, der sich in dieser Zeit von alleine oben absetzte, schöpfte man ab und begann den Butterungsprozess. Der Rahm wurde geschlagen bis er eine feine, geschmeidige Masse bildete und in einer Butterform  geformt werden konnte.

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Heute wird Butter aus pasteurisiertem Rahm hergestellt. Die Milch wird dafür in Zentrifugen (Separatoren) in wenigen Sekunden entrahmt, der Rahm dann pasteurisiert, also kurz erhitzt und abgekühlt. In der Butterungsmaschine, die aus einem Schläger, einer Trommel und einem Kneter besteht, wird der Rahm nun geschlagen, die Butter abgetrennt und geknetet. Anschließend wird die Butter in einer Ausformmaschine geformt und abgepackt.

Gnadenlos gut

Für Butter gibt es leidenschaftliche und hemmungslose zeitgeistwidrige Plädoyers. Butterverächter gibt es viele, genausoviele wie es Butterliebhaber gibt. Wir machen Ihnen Geschmack auf Butter - am besten auf unsere Ländle Butter!

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Vorurteil "Butter"

Woher stammen die Vorurteile zur Butter?
Der Lebensmittelchemiker Udo Pollmer hat eine Erklärung: »Die Margarinewirtschaft hat in den 1950ern Unsummen für Studien bezahlt, die heute als Betrügereien gelten.« »Procter & Gamble« beauftragte Forscher, Argumente für das Bratfett Crisco und gegen Butter zusammenzutragen. So wurden Cholesterin und gesättigte Fettsäuren jahrzehntelang als Arterienverstopfer dämonisiert.
Inzwischen weiß man: In Butter sind sowohl gesättigte als auch ungesättigte Fettsäuren enthalten. Erstere brauche der Körper für den Aufbau von Zellwänden, so Ernährungsmediziner Hans Hauner. Außerdem verbrenne der Herzmuskel überwiegend Fettsäuren. Der Großteil der gesättigten Fettsäuren in Butter sei mittelkettig; sie spielen keine Rolle bei der Entstehung von Herzinfarkten. Das täten nur die selteneren langkettigen. Und das auch nur, wenn im Überfluss konsumiert. So sei der Effekt auf Arteriosklerose schwächer als angenommen und der auf Cholesterin lange nicht so dominant.
Der Kölner Kardiologe Jörg Busch ergänzt, dass Cholesterinwerte ohnehin meist genetisch bedingt seien. »Sie können sie durch Ernährung kaum steuern.« Nicht nur das: Eine US-Meta-Studie, die neun Studien mit 600.000 Teilnehmern auswertete, kam zum Ergebnis: »Wer Butter aß, hatte ein vier Prozent niedrigeres Diabetes-2-Risiko.«

Hauners Fazit: »In Maßen genossen ist Butter gesund.«
In Maßen – das sind zwanzig Gramm pro Tag. Oder 7,3 Kilo im Jahr.                     
Quelle: falstaff/butter, Jänner 2018

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Teebutter

Wer zur österreichischen Teebutter greift, kann aber wenig falsch machen. Es ist die höchste Butterklasse.

Die Entstehung von Teebutter begann im Jahre 1900 - damals wurde mit dem Namen „Theebutter“ an den englischen Königshof exportiert, wo aus der feinen Butter erster Güteklasse das „Theegebäck“ für den traditionellen 5 Uhr Tee zubereitet wurde.

Im reinen Naturprodukt von 1 kg Butter stecken wertvolle Bestandteile von ca. 21 L frischer Ländle Milch (wie z.B. Vitamine A und D).

Buttervielfalt:

- Algenbutter, Fenchelbutter, Yuzubutter und vieles mehr, das gibt es bei Jean-Yves Bordier in St. Malo -
  dem Butterparadies. Der beste Kunde von Herrn Bordier ist das "Le Bristol" in Paris,
  Butterjahresverbrauch: 10 Tonnen!

- Gesalzene Butter aus Frankreich von Isigny Sainte-Mère

- weitere Infos zur Butter in Österreich von Hannes Royer, Land schafft Leben